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Für meine Resonator-Umbauten nehme ich Gitarren die mindestens 50 Jahre alt sind. Je älter desto besser. Aber nicht jede Gitarre ist dafür geeignet. Durch die vielen Fehlschläge habe ich mittlerweile ein Gespür dafür bekommen ob eine Gitarre einen guten Sound bringt oder nicht.

 

Diese alten Gitarren brauchen meistens ein Neck-Reset. Dabei werden sie mit einem Zwei-Wege-Halsstab und einem neuen Griffbrett aus Palisander oder Zwetschge ausgestattet. Das Lager für den Resonator fertige ich aus Segmenten von ca. 150 Jahre alten Kirschbaum-oder Birnbaumbetten aus der Biedermeierzeit. Der Grundring besteht aus Birke Multiplex. Das Coverplate und den Saitenhalter stelle ich aus Messing oder Edelstahl selbst her. Den Bisquit drehe ich aus 50 – 60 Jahren alten Ahorn.  

 

Der höhenverstellbare Steg wird aus Buchsbaum gefertigt. Zur Stabilisierung werden links und rechts vom Schallloch Längsbalken eingeleimt. An diesen wird der Tonabnehmer angeschraubt, der zusammen mit dem Piezo-System, das direkt am Resonator sitzt für den elektrisch verstärkten Sound sorgt. Diese beiden Tonabnehmer-Systeme gehen stereo aus der Gitarre raus und können mit einem Y-Kabel über zwei Kanäle getrennt in der Lautstärke an der Gitarre geregelt werden. Sie liefern somit eine unglaubliche Bandbreite wenn man z.B. den Pickup voll auf Bass dreht und den Piezo voll auf die Höhen. Ich benutze 12er Martin Marquis Bronze Saiten, wobei ich die H Saite auf E lege und auf H nehme ich eine 19er.

 

Meine Gitarren spielen u.a.:

Abi Wallenstein, Otto Waalkes, Jan Josef Liefers,  Peter Crow C, Claus Boesser-Ferrari, Thomas Maos, Reverend Rusty, Max Prosa, Chris Kramer, Willy Astor, Wayne Morris,  Bernd Rinser , Fritz Köster , Jörg Teichert, Hanno Busch (Stefan Raab Band Heavytones), Peter Schneider (Stims) und der Reggaestar Patrice.